1998Liebe Mitglieder!
Das Jahr 1997 war voll und ganz geprägt durch die Bewerbung in Australien , die Internationale Hauptkonferenz von CISV International im Jahr 2000 in Österreich abhalten zu können sowie durch das 40. Internationale Sommer-Kinderdorf in Wien. Beide Hauptereignisse gingen für unsere Organisation positiv aus.
In Australien konnten wir gegen Thailand und Finnland in einer heißen Abstimmung den Austragungsort für die Internationale Konferenz 2000 zugunsten Österreichs gewinnen. Mit großer Freude konnte die österreichische Delegation in Australien die ihr aufgeladene Verantwortung nach Österreich heimbringen.
Auch das 40. Internationale Sommer Kinderdorf, welches von Wien aus in exzellenter, qualitativer Arbeit gestaltet wurde, wurde international sehr gelobt, und das allgemeine Echo war überschwenglich positiv.
Da so eine Rückschau auf die Arbeit 1997 auch immer das Bedürfnis mit sich bringt, sich bei jenen Leuten zu bedanken, möchte ich dies als erstes bei den Organisatoren und den Wiener Freunden tun, indem ich ihnen für ihre ausgezeichnete Arbeit nochmals den herzlichsten Dank ausspreche.
In der Folge wäre dieses Projekt aber nicht möglich gewesen, ohne die Unterstützungen des Familienministeriums, des Außenministeriums sowie der Stadt Wien. Besonders freut uns, daß seit langem die Aufmerksamkeit dieses internationalen Großereignisses auch wieder von der Stadt Wien honoriert wurde.
Weiters bedanke ich mich auch bei der Stadt Graz, die es uns möglich macht, unser österreichweites Hauptquartier noch immer in Graz halten zu können, da es oft nicht leicht ist, alle Kosten in einer freiwilligen Organisation zu decken und ohne die öffentliche Hilfestellung dies gar unmöglich wäre.
Neben einer Aktualisierung der Mitgliederdatei, die Anschaffung eines Druckers, die Renovierung unserer Büroräumlichkeiten, die hervorragende Schulung unserer Mitarbeiter und die Teilnahme von ca. 200 Jugendlichen und Kindern, die die Möglichkeit hatten, internationale Freundschaften zu schließen, beherbergten wir ebenso viele Teilnehmer aus der ganzen Welt während der Sommermonate.
Die aufwendige Organisation und die exakte Planung der Projekte und Aktivitäten kann nur durch eine große Zahl an Mitarbeitern, die mit Enthusiasmus jahrein, jahraus das tagtägliche Management betreiben, gewährleistet werden. Bei ihnen möchte ich mich besonders bedanken, da es das wichtigste ist, stabile Mitarbeiter zu haben, auf die man sich verlassen kann und mit denen es Freude macht, zusammenarbeiten zu dürfen.
Dank sei auch gesagt unseren zahlreichen Mitgliedern in ganz Österreich, die uns mit ihren Mitgliedsbeiträgen und Spenden auch dann unterstützen, wenn sie nicht unbedingt auch die Möglichkeit haben, ihr Kind ins nahe oder ferne Ausland zu entsenden.
Die Vorschau auf das Jahr 1998 stimmt uns wieder mit großen Erwartungen, da jetzt schon die Telefone und Faxgeräte heißlaufen, um ja einen Platz für unsere Sommer Aktivitäten 1998 zu erheischen.Gerne wären wir bereit, noch mehr Kinder und Jugendliche zu Veranstaltungen zu schicken oder auch selbst zu veranstalten. Da wir aber größten Wert auf Qualität vor Quantität legen, wird es in unmittelbarer Zukunft nicht möglich sein, unser Programm der breiten Masse zukommen zu lassen. Es sei jedoch gesagt, daß jeder und wirklich jeder die Möglichkeit hat, an unseren Aktivitäten teilzunehmen, sofern er nur Interesse, Begeisterung und Enthusiasmus für ein qualitativ hochwertiges, edukatives, nicht politisches Programm, zum Abbau von Vorurteilen und Schließung internationaler Freundschaften, an den Tag legt.
In diesem Sinne bedanke ich mich nochmals für ein gutes Arbeitsjahr 1997 und wünsche allen Mitgliedern und Gönnern sowie auch den Mitarbeitern ein glückliches Jahr 1998 und hoffe, daß unsere Arbeit auch im nächsten Jahr nichts an Spannung und Kreativität einbüßt.